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2.2.2018

25 Jahre Medienverlag Christoph Mennel - hier kommen Informationen, wer das ist
 

Die offiziellen Daten sind bei einem Unternehmen ja nur die Oberfläche. Jahre der Planung gehen voraus, und der Werdegang mit seinen „Ups and Downs“ zeichnet sich erst ab, wenn man auch inoffizielle Einzelheiten hinzunimmt.

Der "Medienverlag Christoph Mennel" hieß immer schon und heißt auch heute noch in seinen Veröffentlichungen "Hände-Hoch-Produktion". Angesichts der breiten Streuung der tatsächlichen Aktivitäten unter dieser Flagge ist der Begriff "Produktion" durchaus angemessen - aber für das Amt musste es bei der offiziellen Gründung am 28.6.1993 ein Verlag sein. Zumindest die zutreffende Umwandlung des Begriffes zu "Medienverlag" war zulässig. Neben Büchern wollten Filme und Musik veröffentlicht werden, und es gab Kunstausstellungen.

Die Vorlaufzeit bis zur offiziellen Anmeldung als Medienverlag dauerte enorme 13 Jahre. Denn schon am 18.2.1980 wurde vom Tübinger Bürgermeisteramt eine Reisegewerbekarte zum Vertrieb von Schallplatten, Büchern, Filmvorführungen an Christoph Mennel ausgestellt. Schon damals gab es ein Buch - "Nemo, Gesänge", eine Schallplatte - "Nemo, Ereignisse" und einen Abend mit Kurzfilmen der - da taucht der Name auf - Hände-Hoch-Produktion, mit der unser Verleger durch Deutschland tourte.

"Deutschland", oder besser der deutschsprachige Raum, sind der Schwerpunkt der Hände-Hoch-Produktion. Das ist im Kunstbereich - und der ist das Metier der Produktion - selten! Viel in Musik, zu viel in der Kunst und unnötig oft im Film wird das Englisch-Sprachige dem Deutsch-Sprachigen vorangestellt. In der Hände-Hoch-Produktion gibt es deutschsprachige Kurzfilme, Musik mit deutschen Texten und Bücher, bei denen der Verlag nur die deutschsprachige Version betreut.

Dieses Konzept scheiterte nach fünf Jahren. Im Herbst 1998 war das Defizit auf dem Konto so groß, dass Christoph Mennel zurückkehrte zum Angestelltenverhältnis - immerhin ist er Gymnasiallehrer für Biologie und Chemie. Und gehörte er 1980 zu den Jahrgängen, die wegen Überangebot an Lehrkräften nicht oder nur unter üblen Bedingungen eingestellt wurden, so fand er nun an seinem Wohnsitz eine Einstellung.

Der "Medienverlag Christoph Mennel" lief aber weiter. Insbesondere Kunstausstellungen samt zugehöriger Kataloge, Workshops und Internet-Aktivitäten fanden von 1993 bis 2014 stetig statt. Die Dokumentationsfilme und Werbefilme der Hände-Hoch-Produktion samt Verbreitung des Produktes führten 2004 zu einem Eintrag beim Gewerbeamt "CD und DVD-Produktion". Das Typische eines Verlages, das Buch, war dabei verlorengegangen - im Prinzip ein Zeichen der Zeit. Die Hände-Hoch-Produktion hat sich durchaus richtig hinaus ins Medien-Zeitalter, das bald ein digitales wurde, bewegt.

Nun wird das Schlachtschiff offiziell 25 Jahre alt. Ab und nach dem 28.6.2018 plant Christoph Mennel eine teilweise Wiederkehr des Buchverlegens. Buchproduktion und Publikation sind heutzutage einfacher, das Erreichen von Kunden und finanzieller Gewinn ist aber schwerer. Es gibt bei der Hände-Hoch-Produktion Konzepte des modernen Werbens und einer fortschrittlichen Verlagsorganisation, die sich mit Büchern nach außen ab 2019 präsentieren will. Da geht es lang und es bleibt spannend.