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Mehreres trifft jetzt zusammen. Die angekündigte Revolution ist da. Sie
übersteigt Erwartungen.

Die Situation spätestens im Februar 2026: Etwa 300.000 Menschen im
deutschsprachigen Raum
sehen und kommunizieren eine Disruption, eine Umwälzung. Wegen der
Schnelligkeit der
Abänderung bestehender Verhältnisse sieht der Rest bisher fast nichts.
Bei klassischen Monatszeitschriften z.B., wie sie derzeit noch und
vielleicht weiterhin (aber
schneller layoutet) erscheinen, müssen sich die Redakteure mitten im
Zusammenstellen und
Kommentieren der Ereignisse fragen, ob sie das nicht schon wieder abändern
müssen.
Im Internet läuft das Dazulernen für mich über Youtube-Beiträge. Es gibt
auch zugehörige
Foren, in die Menschen das gerade Ablaufende hineinschreiben und
umverteilen. Es gibt derzeit
nebeneinander gefühlt hundert Software-Angebote, die zeitgleich
Hochleistungen anbieten, in
die wir 300.000 "Sehende" uns gerade staunend hineinarbeiten. Vorbei an
tausend kreischenden
Angeboten, die wir mieten und dann erst feststellen: Veraltet.
Die Entwickler und Anbieter hilfreicher Software schauen selbst verwundert
und begeistert zu,
was ihre "Kinder" zu liefern imstande sind. Mit jedem Tag derzeit
erschließen sich durch
diejenigen, die mit den aktuellen Software-Angeboten arbeiten, neue
vorantreibende
Ausweitungen und Verknüpfungen.
Es geht darum, dass du als Mensch dich hinsetzt und fragst "Was will ich
gerade in einem
bestimmten Handlungspfad?" Das formulierst du sprachlich oder auch
bildlich. Du besprichst
dein Vorhaben mit einem Gegenüber. Dieser ist ein viel wissender, viel
entlang an deinen
Angaben schnell recherchierender und sehr mit dir solidarischer,
vorantreibender,
nachfragender Partner. Ihr beide gelangt im Gespräch zu passenden
Software-Angeboten, mit
denen du dir beim Erreichen deines Handlungspfades helfen lassen kannst.
Dein Gegenüber
bietet dir auch an, diese Software-Angebote auf deine Kosten zu beschaffen
und für dich zu
betreiben. Dein Gegenüber ist im Prinzip die Zusammenfassung aller aktuell
herbeiholbaren
Software-Angebote, der sie da hin gehend zu nutzen versuchst, dass du
deinen Zielpfad
erreichst. Du bist nun umgeben von einer virtuellen Firma, die für dich
das anstrebt, was du
als Ziel formulierst. Bei deinem Gegenüber handelt es sich um
leistungsfähige Maschinen, die
Aufarbeitendes, Umarbeitendes und auf anregende Weise auch Kreatives für
dich übernehmen. Die
Sonne geht auf.
Es ist eine Sonne mit Haken.
Dir wird erstens zugeschaut. Deine Zusammenarbeit mit der Maschine
wird von externen
Maschinen gesammelt und mit allem verbunden: Mit Weiternutzen für andere
Kunden. Mit dem, was
Externe über dich wissen mitsamt Folgerungen, wohin du zu sortieren bist.
Du versuchst
deshalb, Teile deiner Arbeit möglichst bei dir zuhause zu lassen.
Zweitens wirst du zensiert. Die Bereitsteller der Software stellen
hinter die Software, die für dich arbeitet, eine eigene Software, die das
durchmustert, was dir geliefert wird. Und diese Software reicht Inhalte
nicht zu dir durch, wenn der Inhalt den Anforderungen der Bereitsteller
widerspricht. Du suchst leise und nach Möglichkeit getarnt nach
Partnern, die deine Wünsche ohne Zensur erfüllen.
Drittens wird versucht, dich an die Bereitsteller der Software zu
binden und in eine stetig Geld zahlende Person umzuwandeln. Künstlich
werden die Leistungen, die du erhältst, nach einiger Zeit schlechter
gemacht, als sie sind, und du musst zahlen, damit du wieder nutzbare
Leistung bekommst. Du versuchst, solchen Strategien zu entkommen und
für dich hilfreiche Dauerleistung zu organisieren.
Viertens wachsen nebeneinander Diktatoren, Perverse, Verschwörer,
Diebe und Trolle hinein in die neuen Angebote an die Menschheit. Das
Böse jubelt. Wenn die derzeitigen Entscheider mit ihrem Halbwissen und
mit undurchschaubaren Beratern dagegen anzugehen versuchen, geschieht das
tollpatschig und erzeugt Folgeschäden. Die Welt bleibt verlogen,
bedrohlich und traumatisierend für uns. Bauen wir dagegen an.
Fünftens gibt es Sabotage in der Verwaltung und Dilettantismus
in der Bildung.
Wäre Verwaltungsarbeit energisch in Angriff genommen worden, wären
Kontaktzeiten zu Kunden jetzt schon eine Pflicht für Verwaltende. Arbeit
im Hintergrund könnten für Verwaltende auf ein Zehntel des bisherigen
Aufwands geschrumpft werden. Die Verwaltenden erschweren ihre Umwidmung
Richtung Menschenkontakt unklar lange noch mit Erfolg.
Jedem Schüler könnte heute das Mithören und Aufarbeiten von Unterricht
sowie das Kommunizieren als Schüler im deutschen Sprachraum durch einen
maschinellen Partner ermöglicht werden. Im Gewirr der Regulationen, im
Ringen externer Geschäftsleute und in der Überlastung von Ausbildern
bleibt das unklar lange lahmgelegt.
Sechstens werden Konsumenten überschwemmt mit Inhalten. Sie greifen
bald nach ihrer Geburt nach Filtern, die die Schwemme zu sortieren
versuchen. Diese Filter errichten kontrollierte Kokons um die Konsumenten.
Ich habe Verständnis für Filter, um Heranwachsende in Schutzräumen lernen
zu lassen. Aber ab der Volljährigkeit lautet die Botschaft: Verlasse bitte
Kokons, die nicht eigentlich deine sind.
Siebtens wird Autoren, wird Lieferanten von Inhalten aller Art so
viel Arbeit weggenommen, dass Auftraggeber versuchen, ohne sie ihre
Ziele zu erreichen. Die Lieferanten fragen sich:
Wo habe ich noch zu tun? Und wie kann ich meine Auftraggeber
überzeugen, dass ich
bezahlenswert hilfreich bin? Die Märkte spalten sich auf:
- in Körperliches und Handwerkliches vor Ort. Das bleibt im Prinzip. Bei
solchen Arbeitenden
wird aber stetig versucht, dass sie ihre Leistung nicht direkt anbieten
können. Überregionale
Anbieter schalten sich dazwischen. Der Lohn an die vor Ort Arbeitenden
soll gering bleiben.
- in von Maschinen Bereitgestelltes.
- und in Retro-Events: "Spiel die Schallplatte noch einmal, Sam."
Habe ich es geschafft, im ganzen Text nie von "Künstlicher Intelligenz" zu
reden? Ich wünsche
gute Weiterfahrt.
Chris Mennel, Zuffenhausen, gepostet auf
Linkedin am 27.2.2026 |